Balvenie

Balvenie

Montag, 31. Dezember 2012

Guten Rutsch und ein gesundes Jahr 2013!

Liebe Blogleser und Pfeifenfreunde,

ohne große Worte wünsche ich Euch jetzt einen guten Rutsch in das neue Jahr 2013. Ich wünsche Euch auch viel Erfolg, vor allen Dingen aber Gesundheit! Da ich keinen ausführlichen Rückblick 2012 gefertigt habe, anbei drei meiner schönsten Momente des abgelaufenen Jahres. Mehr gibt es zum Ende von 2012 für mich nicht zu sagen.





Jogi

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Broken Pipe: René Lehmann

Liebe Pfeifenfreunde,

Frau Elke Lehmann, die Mutter unseres Freundes und Mit-Youtubers René Lehmann aus Berlin, hat mich gebeten, der Community mitzuteilen, dass René am Heiligen Abend plötzlich im Alter von 49 Jahren verstorben ist. Ich bin jetzt im Moment nicht in der Lage zu beschreiben, was in mir vorgeht. Weil wir uns persönlich sehr gut kannten und über die Zeit eine Freundschaft entstanden war.

Ich habe Ralf (Ralligruftie) telefonisch informiert, er wird eine Videobotschaft auf Youtube formulieren. Danke für das Übernehmen dieser Aufgabe, da ich nicht vor Übermorgen zu Hause bin und es somit nicht selbst erledigen kann.



Ruhe in Frieden René, mein Freund, ich denke an Dich! Sehr, sehr traurig und betroffen,
Jogi

Vorsicht Pfeifenraucher: Der Hobbit kann auch zu sehr hypen!

Liebe Freunde des Pfeiferauchens,

schaut Euch das Bild an. Auch mich hat die Lust auf die Geschichte von Mittelerde wieder gepackt. Und wer noch keine Eintrittskarte für einen der überfüllten Kinosäle ergattert hat, der macht es sich jetzt zur dunklen Jahreszeit gemütlich und schmökert im Hobbit oder rollt gleich die ganze Geschichte "Der Herr der Ringe" wieder auf. Reines Lesevergnügen!

Pfeife: Peter Lehmann - Sächsische Könige

Der Trailer lässt einen erahnen, wie in Mittelerde genussvoll zwischen all der Action auch Pfeife geraucht wurde:

 

Es ist also vollkommen verständlich, wenn gerade auch wir Pfeifenraucher erhöhte Lust verspüren, ein ähnliches Pfeifchen wie die Bewohner von Mittelerde zu rauchen. Und wer so eine Pfeife noch nicht besitzt hält die Augen offen. Ich erspare mir den Hinweis auf die sog. "HdR"-Pfeifen von der Fa. VAUEN, die es leider offiziell nicht mehr als Neuware zu kaufen gibt. Deswegen empfehle ich dringend einen Artikel von Ralf Dings (Ralligrufti), der auf Jogi-wan sehr wachsam seine Fühler ausgestreckt hat. Hier wird  aufgezeigt, wie der Hype um den Hobbit zum Verlust des Geldes und wohl auch des Rauchgenusses führen kann.


Deswegen mein Tipp: Wer nach einer Pfeife im "Hobbit-Style" strebt, der sollte einen Blick zu Peter Lehmann werfen, dessen Jahrespfeife 2013 wohl eher die Wünsche der Pfeife rauchenden Hobbit-Jünger erfüllen kann. Das Ganze dann mit Qualität und einem fairen Preis. Alles in Handarbeit, versteht sich!!

Copyright: Peter Lehmann



Mittwoch, 26. Dezember 2012

ROSALIE: Neues Promo-Video!

Ich habe bis dato ganz vergessen, das neue ROSALIE-Promo-Video einzustellen. Neben der gesamten Band, die wirklich famos gespielt hat und dem Publikum, welches geduldig bei der Entstehung mitgewirkt hat, geht ein besonderer Dank an die in den Credits genannten Personen. Und an unseren Gitarristen Thomes Hennen, der geduldig und mit Akribie geschnitten und bearbeitet hat. Ich denke, für eine Amateurband kann sich das Ergebnis mehr als sehen und hören lassen. Ich würde mich sehr darüber freuen, den einen oder anderen von Euch mal bei einem ROSALIE-Konzert persönlich kennen zu lernen.

Sonntag, 23. Dezember 2012

Frohe Weihnachten 2012!


Liebe Blogleser und Pfeifenfreunde,

als aktiver YTber habe ich mich gestern nach langem Überlegen und auch einigen Beratungsgesprächen verabschiedet. Meine Video-Message reicht leider so nicht aus, damit es alle verstehen. Eine große Anzahl an persönlichen Nachfragen veranlasst mich, meine Handlung noch mal hier an dieser Stelle mit deutlichen Worten zu erklären:

Meine Beweggründe kann man so umschreiben: Das ist für mich keine Community mehr. Das ist mir im Laufe der letzten Zeit immer klarer geworden.

Als ich bei YT angefangen habe, da konnte man max. 15 Minuten lange Videos drehen. Ich weiß noch, wie der Ralf (Ralligruftie) etc. im Video noch gesagt hat, dass dies jetzt der 5. Versuch sei, um nicht über die Zeit zu kommen. Da entstanden noch Mehrteiler, der eine oder andere wird sich sicherlich erinnern!!

Ich habe folgenden Eindruck: Der überwiegende Teil des jungen Nachwuchses hat kein Interesse an einer Community, in der man sich wenigstens an ein paar Spielregeln hält und ein kleines bisschen Rücksicht auf die Communitymitglieder nimmt. Jeder möchte nur noch lange für sich auf Sendung sein und erzählt uns dabei in zunehmenden Maße nur noch Mist, weil er keine Lust darauf hat, sich dementsprechend für sein Video vorzubereiten. Das bestätigen dann auch solche Kommentare wie: "Man muss ja einen Kanal nicht abonnieren, wenn er einem nicht gefällt". Nun, derjenige hat oberflächlich betrachtet vollkommen Recht, nur leider ist das nicht der Sinn einer Community.

Ich habe oft genug Kompression gefordert und wurde dann als YT-Polizei betitelt. Mit meinem letzten Video beleidige ich die tiefen Empfindungen der "Laberblasen-Community" auf das heftigste. DIE, die keine Ahnung und nicht wirklich was zu sagen haben, blubbern DIE in den entspannten Tiefschlaf, die gar nicht merken, dass keine Ahnung vorhanden ist...weil sie selber keine haben (Zitat Ende). YT ist leider in vielen Fällen nichts anderes mehr als ein Selbstbeweihräucherungsverein, in dem (wie in Foren auch) keine Kritik erlaubt ist. Aber das liegt wahrscheinlich daran, dass wir Pfeifenraucher wohl tatsächlich nicht so intellektuell sind, wie manche noch immer glauben.

Meine Aufkündigung der YT-Arbeit hat ausschließlich damit zu tun, dass ich einzig und allein Interesse an einer Community habe, und nicht an einem Haufen von Selbstdarstellern (es gibt natürlich Ausnahmen!), die mir mit fast 30-minütigen Gesülze meine Zeit rauben. Nicht falsch verstehen, es gibt für mich sehr wohl schöne und lange Filmchen. Die haben dann aber Qualität und der Ersteller hat mir etwas mitzuteilen. Deswegen schaue ich mir sehr wohl noch Videos von Leuten an, die mich interessieren. Auch wenn deren Videos etwas länger sind. Es kommt halt doch mehr auf die Qualität anstatt Quantität an, wie ich meine.

Ich kann auch niemanden bekehren und ich bin mir sehr wohl darüber bewusst, dass man keine Änderungen erreichen kann. Jeder kann und soll das hochladen, was er möchte. Aber ich kann für mich entscheiden, dass das nicht mehr meine Welt ist und deswegen, zumindest als aktiver Filmeeinsteller, aufhören mitzuwirken. Na und? Wen juckt das, ob ich Filme einstelle oder nicht? Die Community soll natürlich machen, was sie möchte. Aber ich muss das doch nicht mitmachen, oder? Und wer das nicht versteht, oder wer sich ganz besonders angesprochen fühlt, der ist entweder genau der richtige Adressat oder dem kann ich nicht helfen. Sein Problem! Die, die gemeint sind, sind erfahrungsgemäß diejenigen, die am lautesten schreien, weil es ihnen unangenehm ist, dass man sie auch mal kritisiert. Für mich ist das der von mir mit zunehmender Zeit persönlich festgestellte Ist-Zustand einer sog. "Pfeifenraucher-Community", die keine mehr ist.

Aber zuletzt: Wenn ich jemanden persönlich verletzt habe, dann entschuldige ich mich dafür. Das tut mir leid. Aber ich lasse mir nicht das Recht nehmen, meine persönliche Meinung zu sagen. Es reicht schon, wenn die agierenden Politiker in zunehmenden Maße dafür sorgen, dass die demokratischen Rechte immer mehr ins Abseits geraten!

Frohe Weihnachten!!!

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Cornell & Diehl - Reverie

Der „Reverie“ von Cornell & Diehl gehört in deren „Serenity Series“, was Gelassenheit ausdrücken soll. Für das Parallelunternehmen GL Pease lassen sich die Damen und Herrschaften zuweilen etwas kreativere Namen einfallen, auf der anderen Seite ist das auch vollkommen unwichtig. In der Dose ist fast alles schwarz und dunkelbraun, ein Loose Cut. Eine Zusammensetzung aus hauptsächlich Black Cavendish, Burley, dazu etwas Latakia, Perique und Orients. Oben drauf zur Veredelung ein Nussflavor und Bohnen. Bohnen??? Das kann man so nicht stehen lassen, mir fällt aber auch nicht ein, was das sein sollte.


Der Duft ist an sich recht angenehm, dieses dezente Flavor und der Latakia bestimmen den Geruch. Aber der Latakia hält sich vornehm zurück, keineswegs aufdringlich. Hat man die Pfeife sorgfältig gestopft lässt sich die Mischung sehr leicht entzünden. Das Döschen hier ist schon etwas länger geöffnet, der Tabak ist keineswegs zu feucht. Der „Reverie“ ist sicherlich kein Aromat, wenn überhaupt, dann ein sehr dezenter, dessen Kundschaft wahrscheinlich doch eher bei den Freunden naturnaher Mischungen zu finden ist. 


 Es wird schnell deutlich, dass zu schnelles Ziehen mit Geschmacklosigkeit bestraft wird, sanft genossen gibt es ein nettes Wechselspielchen zwischen etwas Nuss, neben dem Flavor wird wohl auch der beigefügte Burley etwas mithelfen, und einer ganz dezenten Rauchigkeit. Hin und wieder schwingt etwas Saures mit. Das könnte vom Perique stammen, der sicherlich auch die Stärke des Tabaks anhebt.

Ansonsten raucht sich das Kraut problemlos runter, im Kopf findet man zusehends dunkelgraue Asche. Der Raumduft ist nicht zu beanstanden, auch wenn Orients und Latakia leicht feststellbar sind. Die Tür sollte man hinter sich schon schließen, um nicht zum Stein eines Anstoßes zu werden. Insgesamt für mich ein grundsolider Tabak. Ob ich mir den bestellen werde? Schwer zu sagen, das Angebot an herausragenden US-Tabaken ist sehr groß. Am ehesten punktet der „Reverie“ bei mir, weil der Latakia wirklich nur als Würztabak fungiert, für echte und hart gesottene Latakia-Fans ist das hier die falsche Adresse.

Samstag, 8. Dezember 2012

Samuel Gawith - Kendal Plug

Ich gebe es zu: So ein Stück Tabakkuchen macht mich an. Was Samuel Gawith mit seinem „Kendal Plug“ angerichtet hat, lässt mein Auge stets leuchten. Das dürfte vom Geruch und vom Aussehen (fast) derselbe Tabak wie der „Best Brown Flake“ sein. Pure Natur, nicht einmal eine Spur Heu ist in der Nase feststellbar, und im Aussehen ist der Plug etwas dunkler als sein Bruder „Full Virginia Plug“ aus selbigen Hause.

 
Die Prozedur der Zubereitung ist bei einem Plug klar, sanft und locker die Cubes in die Pfeife rieseln lassen und los geht es. Anders als der Stoff in manchen Dosen von Samuel Gawith ist hier nichts zu feucht. Die Pfeife lässt sich also gut anzünden und schon bei den ersten Zügen macht sich eine sanfte und angenehme, natürliche Süße breit. Der Abbrand ist kühl, sanft, langsam... und wenn man das Schritttempo beachtet, dann offenbaren sich neben der Süße der Virginias auch noch Würznoten. Wo die auch immer herkommen, keine Ahnung!

Ganz so stark wie manch andere diesen Tabak beschreiben empfinde ich ihn nicht. Für mich befindet sich der „Kendal Plug“ noch immer im mittelstarken Bereich, aber wahrscheinlich bin ich da nicht der Maßstab, zumal ich für gewöhnlich sanfte Aromaten stets umgehe. Die Asche im Kopf ist recht hell, der Duft im Raum Virginia-typisch. Leider gibt es den „Kendal Plug“ in Deutschland nicht zu kaufen. Das ist sehr bedauerlich und an sich auch ärgerlich, und ich habe noch keine Notiz von Kohlhase & Kopp (die inzwischen den Vertrieb in Deutschland übernommen haben) vernommen, warum und wieso das so ist. Ein Gaumenschmaus für Liebhaber natürlicher Tabake!!! Ein Glück für unsere Freunde in der Schweiz, für die der „Kendal Plug“ stets erreichbar ist. Ein bisschen Neid kommt da bei mir auf...

Freitag, 7. Dezember 2012

Broken Pipe - Eckhard Seemann

Broken pipe: Ich habe eben eine Nachricht bekommen, dass Eckhard Seemann, der Piepenmoker, am 05.12.12 plötzlich und unerwartet verstorben ist! :-(

Copyright: http://www.piepenmoker.de/
Dieser Pfeifenmacher war mir sehr ans Herz gewachsen. Wir haben uns nie persönlich getroffen, aber viele sehr gute und intensive Gespräche am Telefon geführt. R.I.P.

Sonntag, 18. November 2012

Roman Peter - Borso

Wenn am Stammtisch der Name Roman Peter und seine Tabake auftauchen, dann bin ich für gewöhnlich als ein Enthusiast anzutreffen. Nur zu gut sind meine Erfahrungen mit den Mischungen aus der Schweiz aus dessen Haus. Ein guter Pfeifenfreund war so nett und hat mir ausreichende Proben zur Verfügung gestellt, um einen weiteren Einblick in das angebotene Tabaksortiment zu bekommen.

Es ist Sonntagnachmittag, draußen ist es grau und ungemütlich. Ein frisch gebrühter Kaffee und mich lacht ein Aromat an. Der Roman Peter „Borso“, auf der Website sehr geschmackvoll angerichtet und dargeboten. „Dark Virginia, Black Cavendish, Burley mit Rotwein sauciert. Mild und gehaltvoll im Aroma“. Ich ahne zwar, dass mich dieser saucierte Aromat nicht vom Hocker schlagen wird, aber warum nicht am Nachmittag mal eine Abwechslung? Wenn der Tabak gut gemacht ist – kein Problem!


Der Geruch der Mischung: Sehr fruchtig und irgendwie tatsächlich „weinig“. Ein deutlich feststellbares Aroma, ordentlich aufdringlich. Der Schnitt ist relativ fein. Die Pfeife muss, was glaube ich viele Anfänger unterschätzen, bei so einem deutlich aromatisierten Tabak sehr sorgfältig und achtsam gestopft werden. Ein größeres Füllvolumen ist ratsam, sonst kann der Stoff nicht zur Geltung kommen.

Das Anbrennen geht leicht von der Hand und was man dann antrifft, ist zunächst mal gar kein Tabakgeschmack. Für den Einen mag das ein nettes und umschmeichelndes Aroma sein, für den Anderen heiße Luft. Nach ca. einem Drittel der Füllung wird es angenehmer, ich nehme an, dass der Burley sich etwas durchkämpft und dem Tabak leichte nussige Spitzen verleiht. Der hinzu gefügte Virginia ist für mich geschmacklich nicht vorhanden.

Die Mischung ist leicht, verlangt aber außerordentliche Aufmerksamkeit. Zwischen nichtssagendem Qualmgetöse und Genuss eines Aromas befindet sich nur ein ganz schmaler Grat. Btw.: Rotwein ist nicht mein Aroma, und in diesem Fall bin ich mir auch nicht sicher, ob der „Borso“ überhaupt ein großer Wurf ist. Und wer hier zu schnell zieht, der erntet relativ rasch ein Gurgeln in der Pfeife. Nach dem Auskühlen und dem Auseinandernehmen der Pfeife darf ich dann einen doch recht feuchten Filter entsorgen und selbst die Raumnote gibt nicht so besonders viel her. Der „Borso“ ist eine Enttäuschung! Zu diesem Ergebnis komme ich nicht, weil ich kein Aromatenliebhaber bin, sondern diese Mischung erscheint mir überhaupt nicht stimmig. Nach meinem Dafürhalten nicht empfehlenswert!

Samstag, 17. November 2012

Träber - Virginia Mixture

Ich bin gemäßigt konservativ, wähle nicht die Grünen, rauche aber sehr gerne ehrliche Tabake. Es darf durchaus ohne großen Schnickschnack und dafür überschaubar sein. Nun ja, „Drei verschiedene Mischungspartien feinsüßer Virginia-Tabake werden leicht gepresst und nach ihrer Reifezeit zu einem ready rubbed aufgelockert“. Das ergibt eine reine Virginia-Mischung. Super, das wollte ich haben, als ich mir bei Tabak Träber in Münster diese Dose bestellt habe. Und nun ist das Döschen da, ich habe mehrere Füllungen davon geraucht und einen Stammtabak mehr in der Bar.

 
Das, was uns Kohlhase & Kopp hier für Träber gefertigt hat, lässt mich schon unmittelbar nach dem Öffnen jubeln. Virginia, überwiegend mittleres bis dunkleres Braun, helle Tabakstreifen sind deutlich in der Unterzahl. Es riecht nach Früchtebrot und Rosinen. Ich habe fast den Eindruck, dass ein klitzekleines Flavour zugefügt wurde, dabei kann ich mich aber auch täuschen. Das Ganze ist wie beschrieben ready rubbed, durchsetzt mit gerissenen Flake-Stücken.

 
Was ich sehr schnell für mich heraus gefunden habe, ist, dass die Mischung am besten in einem mittelgroßen Pfeifenkopf kommt. Klein geht natürlich auch, eine längere Rauchdauer ist auch hier garantiert, für die ganz Großen ist der Stoff zu mächtig. Die Flakes vor dem Einbringen in die Pfeife mit der Hand zu zerkleinern ist durchaus eine Option.

Bein Anzünden ist die „Virginia Mixture“ etwas zickig, insbesondere wenn man sich bemüht, einen gleichmäßigen Flächenbrand zu entfachen. Da dürfen es gut und gerne bis zu fünf Zündhölzer werden. Und dann wird es dezent süß, aber auch säuerlich. Die Kombination macht es aus. Sehr vollmundig und rund. Überall lauern kleine Geschmacksüberraschungen, nichts ist dröge und langweilig. Langsam rauchen, sonst wird es zunehmend heiß. Wird dies beherzigt, dann glimmt diese Mischung sehr langsam, gemütlich und gleichmäßig runter. Echter Rauchgenuss für Freunde der naturnahen Richtung. Das alles ist bodenständig, ehrlich und mittelstark. Im Kopf bleibt dann graue Asche übrig, dazu gibt es ein spürbares Raumaroma, über dass sich meine Mitbewohner mehr Gedanken machen als ich.

Große Empfehlung! Es würde mich nicht wundern, wenn es diese Mischung auch als Hausmischung in anderen Häusern gibt. Ich weiß nur noch nicht wo.

Samstag, 10. November 2012

ROSALIE live in Rüdesheim/Rhein!

Heute Abend gibt es die ultimative THIN LIZZY-Tribute Show in Rüdesheim/Rhein in Hajo's Irish Pub. Keep it LIZZY and the memory alive!


Donnerstag, 8. November 2012

Wenn ich einen aromatisierten Tabak mag, dann sollte das von Aromatenfans wahrscheinlich eher als Warnung verstanden werden. Für meinen Geschmack bleibt das zwar immer noch eine Empfehlung, und letzten Endes bleibt es selbstverständlich immer noch reine Geschmackssache, aber es ist nun mal auch wie mit einem guten Whisky. Für den einen der Hammer, für den anderen flach und muffig.

Nach einigen Füllungen Elwood „Blend Number 1“ von DTM, neu in der Saison 2012-2013, bin ich bei bisher drei negativen Kurzstatements, die mich zu diesem Tabak erreicht haben, sehr überrascht. Zu flach, so der Grundtenor. Okay, ich habe neulich Rattray's „Charles Mixture“ genossen, das war in Sachen Aroma eine ganz andere Hausnummer. Aber das Zeug war, obwohl sehr bekömmlich, so pappsüß, dass ich mehr als eine Pfeife davon in der Woche nicht rauchen kann. Dies mal als Hinweis für denjenigen, der sich vom „Elwood #1“ einen knackigen Aromaten mit Pistazien-Nougat-Aroma verspricht.

Der Reihe nach: Dose öffnen und sich von einem deutlichen, cremigen Aroma verwöhnen lassen. Wenn man denn drauf steht. Das Tabakbild ist schön, zwar fast schwarz wie die Nacht, aber die hellen Broadcut Virginias heben alles optisch nach oben. Die Mischung befindet sich in einem tadellosen und rauchfertigen Zustand. Das Anzünden geht perfekt von der Hand.


Und jetzt? Das Ganze ist sehr lieblich und kommt an meinem Gaumen sehr rund an. Genau wie beim „Elwood #2“ findet man beim Rauchgenuss ein wesentlich schwächeres Aroma vor, als die Duftprobe vermuten ließ. Ich fürchte, dass genau das der Grund dafür ist, dass ich diesem Elwood ebenfalls sehr positiv gegenüber stehe. Das ist wahrlich kein Aromat von der Stange. Ganz im Gegenteil: Ich bin der Überzeugung, dass sich der Tabakmeister wirklich etwas dabei gedacht hat. Andernfalls wäre dieser Tabak auf dem Markt so überflüssig wie ein oberbayerischer Weiberkropf gewesen. Soll heißen: Diesen „Elwood #1“, nur mit mehr an dominierenden Aroma, davon gibt es bereits sehr viele. Den hätte man wirklich nicht gebraucht.

Nichts ist chemisch, steckt Euch mal zum Vergleich einen Bellini an, dann weiß man, was ich meine. Oder hier liegt noch so eine Katastrophe namens Holger Danske „Magic Vanilla“ rum. Du meine Güte, wer das raucht, der frisst auch kleine Kinder. Und ganz klar: Für Liebhaber solcher Tabake ist der „Elwood #1“ gar nichts. Das ist auch gut so, denn dann bleibt mehr für mich übrig.

Von der Stärke her eher leicht bis max. mittelstark macht sich im Raum ein betörender Duft breit. Meine Frau fragt nur selten nach, was ich denn gerade Gutes in der Pfeife habe. Die Pfeife schmeckt bis zum Ende durch, und deswegen ist der „Elwood #1“ mein diesjähriger Weihnachtstabak. Ich esse nämlich für mein Leben gerne Pistazien und auch Nougat, glaube aber, dass der "Elwood #1" für die Figur besser ist. Und da muss man in meinem Alter auch schon mal drauf achten!

Mittwoch, 7. November 2012

Gerade noch mal gut gegangen!

Barack Obama ist zweiten Mal zum amerikanischen Präsidenten gewählt worden. Er hat sich durchgesetzt gegen einen ewig Gestrigen, einem Mann, der gegen die gleichgeschlechtliche Ehe ist, der gegen das Recht auf Abtreibung ist und der Russland als geopolitischen Gegner Nr. 1 bezeichnet hat. Und Romney befürwortet einen militärischen Schlag gegen den Iran.

Was auf den ersten Blick so aussieht, als wenn die Amerikaner in großer Überzahl vernünftig sind, ist leider nur deren Wahlsystem geschuldet. Denn in Wirklichkeit hat Obama tatsächlich nur ca. 2 Millionen Stimmen mehr als Romney bekommen. 2008 waren es ca. 10 Millionen mehr als sein damaliger Konkurrent. Und das sollte jedem zu denken geben, der meint, dass die Amerikaner ein modernes und gebildetes Volk sind. Ich weiß nicht, ob diese vielen Romney-Wähler sich über die Tragweite ihrer abgegebenen Stimme wirklich bewusst sind. Ein Mann, der viele Obama-Anhänger als Abzocker bezeichnet, die keine Steuern zahlen. Ein Mann, der ohne nachzudenken gesagt hat, dass Jerusalem die Hauptstadt Israels ist, der den Briten nicht zutraut, ein Großereignis wie die olympischen Spiele auszurichten, und der zuletzt fast ausnahmslos das Gegenteil von dem gepredigt hat, was mal seine ursprüngliche Meinung war.

Es steht mir wahrlich nicht zu, mir großartig Gedanken darüber zu machen, wen die Amerikaner wählen, wenn es um ihr eigenes Land geht, es ist ihre Innenpolitik. Aber ich glaube, die Welt hat noch mal Schwein gehabt, dass so ein inkompetenter Mensch nicht an die Macht gekommen ist. Ich danke Amerika für den gestrigen Tag.

Sonntag, 4. November 2012

DTM - Elwood of London - Flake #2

Neu im Programm für das Jahr 2013 bei Dan Pipe: Die Elwood-Serie, drei neue attraktive Mischungen als Neuauflage, nach dem Elwood seit 1992 aus Markenrechtsgründen aus den Katalogen von Dan Pipe verschwunden war. Da es nicht immer chronologisch zugehen muss, hier nun mein Eindruck vom Elwood „Flake N° 2“.

Es handelt sich um einen Presstabak, der aus vier unterschiedlichen Virginias und etwas Orienttabak besteht. Das sieht man dem Tabak direkt an. Mittelbraun, ein paar helle Punkte, und dann hätten wir noch recht dunkle Beigaben, die das Tabakbild ausmachen. Die Dose ist im übrigen zweckmäßig, in ihr liegen die rechteckigen Flakestreifen, ideal geschnitten, absolut richtige Konsistenz um direkt genossen zu werden. Der Dosenaufkleber macht neugierig, denn der vollständige Name der Serie heißt „Elwood of London“, eine klassische Bulldog ziert das Bild.


Öffnet man die Dose, dann strömt einem ein dezent fruchtiges Aroma entgegen, sehr angenehm und frisch. Lt. Herstellerbeschreibung wurde ein Feigenaroma hinzu gefügt, nicht aufdringlich wohlgemerkt. Das Ganze macht, wie zu erwarten, einen hochwertigen Eindruck. Die Flakescheiben sind recht dünn, dennoch einfach aus der Dose zu entnehmen. DTM weiß also sehr genau, woran sich Flakeliebhaber nur allzu oft stören (mein letztes schlechtes Erlebnis diesbezüglich hatte ich mit Germain's „Medium Flake“).

Ganz einfach zu handhaben reichen für den „Elwood Flake N° 2“ ein bis zwei Zündhölzer aus, und schon glimmt dieser gleichmäßig vor sich hin. Die Virginias machen sich süß am Gaumen breit, das Aroma ergänzt hervorragend und der für meine Begriffe sich im Rahmen vorhandene Nikotingehalt sorgt dafür, dass man diesen Tabak zu jeder Tageszeit genießen kann.

Noch mal zum Aroma: Dieses fruchtige Aroma ist spürbar/wahrnehmbar, so das man sich durchaus die Frage stellen kann, ob dieser Flake zu den Aromaten oder eher zu den naturnahen Tabaken gehört. Letzteres würde einer Hommage an typisch englische Tabake, wie ich den Namen der Serie an sich deute, wohl eher entsprechen. Sagen wir mal so: Ein idealer Übergang, sowohl in die eine als auch in die andere Richtung. Es werden zwei Zielgruppen gleichzeitig angesprochen.


Vergessen wir nicht den beigefügten Orienttabak. Es bedarf selbstverständlich eines ruhigen Zugverhaltens, was allerdings gewohnte Virginia-Raucher keinesfalls vor Probleme stellen dürfte. Beherzigt man dies, so spürt man zwischen drin und vereinzelt leichte würzige Geschmacksnoten, die aber sofort wieder in dominierende Süße übergehen. Insgesamt ist das Geschmackserlebenis also rund und stimmig.

Nun steht noch die Frage im Raum, ob der Tabak durch schmeckt. Das tut er auf alle Fälle. Aber ich stelle fest, dass der „Elwood Flake N° 2“ im letzten Drittel etwas kratziger wird. Die benutzte Filterpfeife scheint mir also ideal für diesen Tabak, darüber hinaus wird es so sein, dass ein Nicht-Filter-Raucher das Casing noch deutlicher spüren wird.

Im Pfeifenkopf bleibt mittelgraue Asche übrig, der Duft ist im Raum deutlich spürbar. Feige, aber vor allen Dingen auch ätherische Öle, die vom Orient stammen könnten. Guter Tabak, den ich zumeist jedem Hocharomaten vorziehen werde, weil: Es handelt sich um einen Flake und das Aroma wurde so abgestimmt, dass sich die Virginias in ihrer Natürlichkeit mehr als behaupten können.

Donnerstag, 1. November 2012

Timm (DTM) - No Name Gold

Es gibt Dan Pipe und es gibt Pfeifen-Timm? Ja, so ist es wohl, aber hinter beidem steckt die Dan Tobacco Manufactory (DTM). Im Tiefgeschoss der Ladenpassage an der „Mö“, der belebten Einkaufsmeile in Hamburg, genauer gesagt am Gerhard-Hauptmann-Platz 48d, dort findet man das Pfeifen-Timm-Geschäft. Nun ist es so, dass das Sortiment dort eher an den lokalen Kundenwünschen orientiert ist, die aller meisten Dan Pipe-Tabake findet man allerdings auch dort. Warum schreibe ich das jetzt? Dan Pipe bietet über seine Eigenmarken auch die TIMM- Sondermischungen an. Und das zu erstaunlichen Preisen! Ob sie immer fair sind, so wie auf der Website beschrieben, ist eine ganz andere Frage.

Es wird mir nie jemand nachvollziehbar und akzeptabel erklären können, warum ein Tabak ganz gut genießbar ist, nur weil er preisgünstig ist. Das kann es doch wohl nicht sein. Pfeife rauchen ist Genuss, und wenn es nicht schmeckt, dann ist es auch kein Genuss. Egal, wie wenig man dafür bezahlt!!! Ist es nicht so?? Dann nur her mit den Kommentaren.

Zurück zu den TIMM-Mischungen: Da gibt es eine ganze Menge, sogar ganze Serien. Eine von ihnen ist die „No Name“-Serie, jetzt bei mir wieder in der Pfeife der „No Name Gold“. Blättert man bei der „No Name“-Serie den Dan Pipe-Katalog (im aktuellem S. 85), dann findet man einen ganz entscheidenden Hinweis: „Die No Name-Produkte kommen einfachst verpackt und ohne Werbeaufwand in den Handel. Sie sind daher meist besonders preiswert. Es handelt sich um Mixturen, die bei DTM aus Lagerbeständen und Überschussmengen neu gemischt werden“. Und weiter: „Die Mischung kann variieren, man ist aber bemüht, die Geschmacksrichtung konstant zu halten“.


Ich habe als Liebhaber der naturnahen Mischungen schon einige Vorratspacks des „No Name Gold“ verraucht, und ich kann es vorweg nehmen: Trotz aller Variationen bin ich noch nie wirklich enttäuscht worden. Aber die heutige Beschreibung hier im Blog darf nicht verallgemeinert werden. Es ist dieses Mal eine Richtungsbeschreibung, mehr nicht.

Es handelt sich um einen Flake, nicht zu fest gepresst, der i.d.R. als ganzer Strang im Pack vorzufinden ist, kommt hin und wieder aber auch schon zerrupft in die heimische Bude. Ein Golden Virginia, mittelbraun mit hellen Einsprengseln. Er ist durch seine lockere Beschaffenheit sehr einfach in die Pfeife einzubringen. Der Geruch? Heuig!

Der „No Name Gold“ ist mild, dezent süßlich und mittelstark. Ich kann mich noch an Chargen erinnern, da war dieser Tabak sehr nussig in seinem Geschmack. Und manches Mal verspürte ich ein leichtes Honigaroma. Das ist jetzt hier aber nicht der Fall.

Aber eines kann ich wieder bestätigen: Der Tabak ist qualitativ wesentlich hochwertiger, als es der Preis erahnen lässt. An sich ein Schnäppchen für Liebhaber naturnaher Mischungen, ein Allday-Smoke, der sicherlich nicht immer besonders aufregend ist, aber durchaus seine Berechtigung in der heimischen Tabakbar hat.

Samstag, 27. Oktober 2012

Rattray's - Charles Mixture

Wahrscheinlich ist das die Hommage an die vielen, vielen Aromatenraucher in unserem Land, weswegen Kohlhase & Kopp unter dem Decknamen Rattray so einen hoch aromatisierten Tabak auf den Markt geworfen hat. Wissend, dass die Rattray-Tabake für gewöhnlich eine Offerte an die Naturliebhaber sind, so sehr überrascht mich die „Charles Mixture“. Nun ja, dass ein Aroma beigefügt wurde, das wusste ich vor dem Kauf. Aber die Intensität haut mich um.

Die Dose schaut prächtig und ehrwürdig aus, das Tabakbild aromatentypisch. Viel, viel Black Cavendish, gemischt mit hellen Virginia-Tabaken. Und der Black Cavendish wurde eben gesoßt. Und wie!!! Wenn man die Nase ins Döschen hält, dann fliegt einem eine alkoholische Note, vielleicht Amaretto? (wer Petersons „Sunset Breeze“ gerne raucht, wird die „Charles Mixture“ wohl auch gerne mögen), entgegen. Diese Note ist besitzergreifend, denn fortan riecht man nichts anderes mehr.


Der Loose-Cut in der Dose klebt, ist also recht feucht. Die Mischung lässt sich dennoch recht einfach und gezielt in die Pfeife einbringen, das Entzünden geht ebenfalls leicht von der Hand. Und sofort breitet sich das Aroma über Zunge und Gaumen aus. Ein Nachzünden ist kaum nötig, alles brennt gleichmäßig. Etwas Vanille, etwas Mandel und/oder Karamell, dazu ein Likör. Das Ganze heftig süß, aber keineswegs unangenehm, von einer Rauchpappe ganz weit entfernt. Also gibt es qualitativ nichts zu bemängeln. Obacht sollte man geben, wenn es sich um die Rauchgeschwindigkeit dreht. Das Zeug kann bissig werden, sogar mit Filter. Ansonsten zählt der Tabak sicher zur leichteren Sorte.

Die Raumnote ist für Mitbewohner mehr als akzeptabel, vermutlich wird einem wohlwollendes Nicken entgegen kommen. Und ganz wichtig: Die „Charles Mixture“ schmeckt durch und baut geschmacklich nicht ab. Da bleibt dann zum Schluss mittelgraue Asche übrig. Die Frage, die sich zum Schluss stellt ist die, ob man diesem knackigen und heftigen Aroma schnell überdrüssig wird. Keine Ahnung, denn mehr als einmal in der Woche rauche ich diesen Tabak nicht. Und da gefällt er mir, am ehesten morgens oder nachmittags zum Kaffee.

Dienstag, 23. Oktober 2012

Back from Weiterstadt!

Die "Music Station" in Weiterstadt hat gerockt. Ich war sehr, sehr überrascht, absolut sympathisches und tolles Publikum. Ein kleines Live-Zeugnis gibt es hier:





Samstag, 20. Oktober 2012

ROSALIE live in Weiterstadt!

Heute Abend gibt es die ultimative THIN LIZZY-Tribute Show in Weiterstadt in der Music Station. Heads up and keep it LIZZY ;-) Los geht es um 21.00 h.




Mittwoch, 10. Oktober 2012

Keine Probe, dafür ein bisschen Half Life 2! :-)

Die Location "Tante Alma" in Herdecke/Ruhr macht am 20.10.12 leider endgültig dicht. Sehr schade denn dort haben wir sehr gerne gespielt.

Ein Pressebericht dazu: Trauriger Abschied von Tante Alma

Ich habe aus meiner Sammlung ein altes Kultspiel hervor gezogen. Am Bildschirm gibt es Action satt mit "Half Life 2". Gordon Freeman macht mir noch immer Spaß! ;-)


Samstag, 6. Oktober 2012

Demo 2012 - Aufnahmen haben begonnen!

ROSALIE hat begonnen, eine neue Demo aufzunehmen. Das Ganze live, so wie es GOV'T MULE auch machen. Das Ganze wirkt dadurch dynamischer, Sound wird gut!

Dienstag, 2. Oktober 2012

Gauntleys of Nottingham - Rum & Honey (private blend #2)

Gauntleys of Nottingham... ihr habt richtig gelesen. Das ist ein Feinkostladen in den East Midlands of England, die Stadt heißt Nottingham. Neben Whisky und Zigarren gibt es dort auch ein paar „hand blended tobaccos“. Sehr feine sogar... Einer von diesen nennt sich „Rum & Honey“.

Das spricht selbstredend für einen Aromaten, aber wer die Engländer kennt, der weiß, dass der Weg zu einer sog. Aromatenbombe sehr weit sein kann, von einer Rauchpappe ganz zu schweigen. Gleich vorweg, dieser „Rum & Honey“ bietet mehr Tabakgeschmack als so mancher in unseren Gefilden angepriesene Naturbursche. Das Auge erblickt eine dunkle Mischung, ready rubbed, bestehend aus Virginias, etwas Black Cavendish und Burley-Tabaken, inkl. kleinen Curleys und Flakestückchen. Seit 2011 ist der „Rum & Honey“ erhältlich, vom Hersteller als „spiced“ beschrieben.

 
Der Geruch wirkt dezent süßlich... die Pfeife ist einfach zu befüllen. Ein mittelgroßer Pfeifenkopf reicht aus, denn der „Rum & Honey“ hat ordentlich Dampf. Der Nikotingehalt ist nicht zu verachten, ich schätze ein kleines Stück oberhalb der sonst so allgemein gültigen Floskel „mittelkräftig“. Im Geschmack ist dieser Gauntleys of Nottingham äußerst erdig, süßlich, vielleicht mit etwas Minze oder ähnlichem, würzig und mit einer klitzekleinen alkoholischen Note (Rum??).

Der Tabak schmeckt durch, er gibt seinen Geist wirklich erst auf, wenn sich fast nichts mehr außer Asche im Kopf befindet. Im Gesamten absolut weich und rund. Allerdings kein Aromat, wie wir ihn hier bei uns dem Namen nach erwarten würden, sondern eine Mischung mit bodenständigem Charakter. Soll heißen „mehr Tabak als Aroma“, dazu noch eine zünftige Raumnote. Wer also nach England fährt und sich in der Nähe von Gauntleys befindet, dem empfehle ich einen Abstecher dorthin. Dort gibt es etwas, was man getrost als typisch englisch (ohne Latakia) bezeichnen kann!

Sonntag, 30. September 2012

Spätsommer, Gauntleys of Nottingham und die Tribute von Panem!

Ein wunderschöner Spätsommertag. Als ich heute Morgen noch in Mainz weilte, war alles grau und nebelverhangen, eine halbe Stunde später erstrahlte im Hintergrund über dem Nahetal die Sonne.


Ein guter Freund aus England hat mir ein paar „hand blended tobaccos“ aus dem Hause "Gauntleys of Nottingham" geschickt. Absolut etwas für die Liebhaber der naturnahen Tabake, teilweise große Kunst. Ich denke, ich werde die Tabake in einem YT-Video einfließen lassen.


Ich will noch etwas Lesestoff nachreichen, was ich in diesem Sommer u.a. gelesen habe. „Die Tribute von Panem“ von Suzanne Collins haben mir Spaß gemacht und mich sehr unterhalten. Es ist eine Mischung aus Fantasy und Science Fiction. Mal ganz davon abgesehen, dass Steven King bereits mit dem „Running Man“ ein ähnliches Thema aufgeworfen hatte, so bietet Suzanne Collins in diesen Büchern noch mehr die Gelegenheit, gedanklich in die Rolle der Protagonistin hinein zu schlüpfen. Die Handlung spielt in einer Zeit, in der es Nordamerika, so wie wir es kennen, nicht mehr gibt. Der Krieg hat fast alles zerstört, einschließlich dem politischen System. Übrig geblieben ist nun Panem, mit einer grausamen und diktatorischen Regierung. Alljährlich finden die sog. „Hungerspiele“ statt, in die zwei Menschen aus jeweils einem Distrikt geschickt werden und bei denen nur eine Person überleben darf. Bereits im ersten Teil ist die Protagonistin Katniss Everdeen diejenige, die an den Spielen, mehr oder weniger freiwillig, teil nimmt. Mehr möchte ich gar nicht verraten... die gesamte Trilogie ist spannend und unterhaltsam, bietet der Inhalt zudem genügend ausreichenden politischen Stoff, über den es sich nachzudenken lohnt.

Freitag, 28. September 2012

Die ersten beiden Gigs nach der Sommerpause!

Die ersten beiden ROSALIE-Gigs nach der langen Sommerpause sind gespielt. Der Auftakt war am 15.09. in der „Tante Alma“ in Herdecke im Ruhrgebiet. Spielerisch noch etwas holprig, war die Stimmung wieder sensationell. Echte Rockfreaks – anders kann man die Besucher nicht bezeichnen. Es war schon seltsam: Pünktlich um 20.30 Uhr schritten wir zur Bühne, ich hatte den Eindruck, der Laden wäre leer. Nach dem ich meine Gitarre noch mal gestimmt hatte, drehte ich mich um, und: Die Location war voll. Unglaublich. Nachts haben wir dann noch mit den Veranstaltern bei doch schon recht kühlen Temperaturen ein paar Drinks genommen. Wir haben in absoluter Idylle übernachtet – auf dem Land – und wurden morgens vom krähenden Hahn zünftig geweckt.:-)

Am letzten Samstag, dem 22.09. dann das „Alexander The Great“ in Mainz. Es ist eine Zumutung, das Equipment in diese Location zu schleppen. Der Veranstalter und ein Kumpel haben tatkräftig mitgeholfen. Die Bühne ist klein – sehr klein sogar. Fast in der Mitte des Raumes steht eine große Säule, an der keiner vorbei schauen kann. Aber das „ATG“ ist ein echter Rockschuppen. Gigantisch... die Hütte war brechend voll, so viele Musikfans, die die Songs von THIN LIZZY kannten und mit uns gerockt haben. Gegen Ende des Gigs hat mir ein Schlaumeier während des Spielens die Gitarre verstimmt, das Ende von „Baby Please Don't Go“ war dann kein Ohrenschmaus mehr. Okay, that's Rock 'N' Roll!

Der nächste ROSALIE-Auftritt findet am 20.10. in Weiterstadt statt. Dort waren wir bis dato noch nicht. Ich bin sehr gespannt.

Sonntag, 26. August 2012

Schilde - Golden Virginia #4

Wenn man über einen seiner Allday-Smokes berichten darf, dann fällt einem das nicht schwer. Man muss dabei natürlich aufpassen, dass man die rosa-rote Brille absetzt und wenigstens im Ansatz versucht neutral zu bleiben. Der persönlichen Begeisterung tut das keinen Abbruch, denn es wäre ja kein sog. Allday-Smoke, wenn der Tabak einem persönlich nicht besonders gut schmecken würde.

 
Nehmt es also als persönliche Empfehlung oder seht es ganz einfach als eine eigene Meinung, die ich hier kund tue. Selten traf ich bei einer Beschreibung auf der Dose auf solch eine „Wahrheit“: "Eine Virginia-Spezialität: Drei verschiedene, leicht süße und milde Virginia-Tabake ergeben einen mild würzigen Tabak, den man den ganzen Tag rauchen kann." Für einen Freund der naturnahen Tabake kann das exakt so zustimmen. Ein hell – mittelbrauner Tabakstrang liegt in der 200 g-Dose, einfach lecker. Man kann den Stoff selbstverständlich auch in einer 100 g-Dose bekommen, aber es scheint tatsächlich so zu sein, dass der „Golden Virginia #4“ bei den Virginia-Spezialitäten von Pfeifen Schilde in Essen der meist verkaufte ist, so dass sich die „Triebtäterdose“ durchaus lohnt.

In der richtigen Konsistenz ist das Knicken und Falten überhaupt kein Problem, das Anzünden noch weniger. Na ja, ich empfinde diese Virginias schon als sehr süß, ich gebe aber dem Hersteller recht, wenn er behauptet, dass die Würze überwiegt. Wahrscheinlich ist es genau das, was diesen Flake so lecker macht. Er ist mittelkräftig, aber die wahre Stärke dieses Tabaks liegt in seiner Unkompliziertheit. Da jetzt einen Vergleich zu nennen fällt mir schwer. Es gibt sicherlich zahlreiche Virginia-Flakes, die ähnlich schmecken und ähnlich unkompliziert von der Hand gehen. Aber der kleine Tick ist es, den Kohlhase & Kopp hier gezaubert haben.

Da das Ganze auch noch zu einem erschwinglichen Preis zu haben ist, macht es die Sache noch interessanter. Obwohl die äußerliche Aufmachung an sich ernüchternd ist, steckt darin ein grandioses Kraut für den Fan naturnaher Mischungen, die sich zudem in Form eines Flakes gerne erfreuen. Also, ein Tipp, nach wie vor, und hoffentlich noch lange bei Schilde im Programm!

Freitag, 17. August 2012

McClelland - Beacon

Nach dem Öffnen dieser Dose erschlägt einen der berühmte Essig-Duft und ich gebe zu: Ich mag das. Ja, ich erwarte das sogar! Da lächelt mich ein dunkler Broken Flake an, ganz offensichtlich Virginia, und der leicht saure Perique wirkt auf mich betörend. Ein Problem bringen diese Amis im Vergleich zu den heimischen Produkten immer wieder mit sich: Das Kraut ist oftmals einfach zu feucht. Und vor allen Dingen: Mit etwas Luft, dem Ablüften, offenbaren die McClellands zu oft ungeahnte Nuanchen, sozusagen die Highlights stecken wirklich im Detail.

 
Das ist beim „Beacon“ nicht anders. Klar, das Zeug ist süß, schmeichelt am Gaumen ungemein. War mir der Perique nach dem direkten Öffnen der Dose noch zu direkt, so ist er nach ca. einer Woche geöffneter Dose ganz einfach ein Gedicht. Selbst dieser im Geruch festgestellte Lemon-Duft macht sich im Rauch beim schmauchen bemerkbar, und zusammen mit dem Perique harmonieren wirklich erstklassige Tabake.

Schnell wird klar, dass McClelland für einen Virginia-Liebhaber wieder ein großer Wurf gelungen ist. 2009 startete dieser Tabak für einen gewissen Bob Hamlin und seinem „Pipe Collectors Club of America“ und sollte ausschließlich dort zu beziehen sein. Doch dann entschied sich der Hersteller dazu, dieses Vorhaben abzubrechen und die McClelland-Fangemeinde mit einzubeziehen. Sehr gute Idee, wie ich finde.

Ein mittelgroßer Pfeifenkopf ist vollkommen ausreichend, hier kann sich das natürliche Aroma schön entfalten. Ein US-Amerikaner, durchaus mittel - kräftig, den man sowohl, als auch, also mit und ohne Filter, gleichermaßen genießen kann. Mittelgraue Asche, auch typisch, ein „natürlicher“ Raumduft, vielleicht etwas vom Perique dominiert. Viel mehr braucht man nicht zu sagen, Ein hochwertiges Produkt, bei dem es abermals jammerschade ist, dass man ihn nicht ohne weiteres in Deutschland bekommt. Unsere Freunde aus der Schweiz haben da etwas mehr Glück!

Montag, 13. August 2012

Mac Baren - Mixture Modern - Danish Blend

Ein Pouch, der eher zufällig bei mir gelandet ist. Ich hätte mir diesen Tabak wahrscheinlich nicht gekauft. Zu sehr drängt es mich sprichwörtlich zum Original. Aber nun ist die „Mixture Modern“ nun mal da und ich muss sagen, dass das kein schlechter Stoff ist.

Angeblich die milde Variante der „Mixture- Scottish Blend“. Die Frage, die sich mir als erstes stellt: Wer braucht so etwas? Okay, seit einigen Jahren ist diese Mischung im Programm, ich gehe davon aus, dass es durchaus Fans gibt. Ich ziehe bewusst kaum Vergleiche zur „Mixture – Scottish Blend. Warum? Ich bin da voreingenommen, ich möchte nicht mit einer etwaigen „Light-Version“ am Thron wackeln.

 
Virginias und Black Cavendish, dazu eine kleine Portion Burley, schmecken in diesem Fall durchaus markant, mit einem typischen Mac Baren-Aroma, leicht würzig und eigentlich auch mit genügend Power. Man darf einfach nicht wie ein Geisteskranker an der Pfeife ziehen, weil die Pfeife ultra heiß wird. Aber wo darf man das? Vernünftig geraucht kann die Mixture Modern“ eine Alternative darstellen. Dieser Tabak ist solide und hat Qualität.

Leicht zu stopfen, ein spürbares Aroma beim Öffnen des Pouches, ein angenehmer Duft im Raum, Kondensat im erträglichen Maß und eben das gesagte typische Mac Baren-Aroma machen den „Danisch Blend“ zum Spaß, leicht bis mittel kräftig und sehr gern in allen möglichen Pausen her genommen. Einfach rauchen und genießen, das ist hier die Devise. Nichts anderes gilt. Ansonsten: „Mixture – Scottish Blend“, das ist dann für den Mac Baren-Liebhaber einfach eine Klasse höher!

Mittwoch, 8. August 2012

W.O. Larsen - Classics

Ein netter Pfeifenfreund hat mir für diesen Blog einen fast vollen Pouch des W.O. Larsen „Classics“ überlassen. Ich verrate kein Geheimnis, dass dieser Freund mit der Aufschrift „Fine & Elegant“ nicht ganz so viel anfangen konnte. Ich habe inzwischen 4 Füllungen davon geraucht, eine fünfte wird es wahrscheinlich nicht mehr geben. Und trotzdem möchte ich versuchen, möglichst fair über diesen Tabak zu urteilen.

Die geöffnete Verpackung verströmt einen blumigen, aber auch etwas künstlichen Duft. Im Ribbon Cut finde ich sogar vereinzelt Flakestückchen. Es handelt sich um eine Mischung aus Virginia-, Black Cavendish und Burley-Tabaken. Der Tabak ist einfach in die Pfeife einzubringen, das Anzünden geht auch leicht von der Hand.


 Zunächst spüre ich ein süßliches Aroma, leicht fruchtig, mit etwas Karamell und auch Schokolade. Durchaus angenehm, aber schnell merke ich auch, dass mir dieser W.O. Larsen einfach viel zu leicht ist. Raucht man das Zeug dann mit Filter, so wie ich, dann zieht man sich schnell Falten in den Sack, was die Pfeife sofort mit Hitze quittiert und der Tabak sein Aroma versteckt. Also wenn schon, dann langsam rauchen.

Nach etwa einem Drittel verliert der Tabak meines Erachtens ein bis dahin ordentliches Aroma, im Mund wird er leicht pappig und klebrig. Ein Wiederanzünden mag der „Classics“ auch nicht so gerne, er kann dann bitter werden. So komme ich schnell zu dem Ergebnis, dass ich hier zwar noch nicht von einer „Rauchpappe“ sprechen möchte, aber mit so grandiosen Tabaken des selben Herstellers, wie beispielsweise „#50“ oder gar „#32“, hat diese Mischung wenig bis gar nichts gemeinsam.

In der Pfeife bleibt graue Asche übrig, der Filter ist ordentlich feucht, der Raumduft ist angenehm. Mehr gibt es von mir dazu nicht zu sagen.

Samstag, 28. Juli 2012

Dunhill - Flake

Dunhill, der Name verpflichtet! Immer der Gefahr ausgesetzt, möglicherweise mal nicht seinem Namen gerecht zu werden, werden hier immerhin € 12,50,- für 50 g Flake-Tobacco aufgerufen. Und das ist im Grunde genommen zu viel. Mittelbraun, durchsetzt mit wenigen hellen und auch dunkleren Tabakfasern, so sieht der Flake von Dunhill aus. Eine Augenweide, diese gepressten Quadrate. Aus der Dose riecht es süßlich, nach etwas Karamell“, eher die dänische Richtung.  

 
Die erste „Enttäuschungsbarriere“ überspringt dieser Tabak auch sehr souverän. Er ist nämlich weder zu trocken, noch zu feucht. Keine Scheibe klebt an der anderen. Und deswegen macht das Stopfen der Pfeife auch Freude. Selten geht das Knicken und Falten so einfach. Ganz leicht aufgezwirbelt und dann ein müheloses Anstecken.  

 
Der Dunhill „Flake“ geht nach meinem Empfinden sehr sanft mit dem Raucher um, sofort breitet sich die Virginia-Süße von einer ausgewogenen und qualitativ hochwertigen Pflanze an Zunge und Gaumen aus. Schnell wird klar, dass dieser Flake, auch wenn er sicherlich der naturnahen Richtung angehört, in der süßen Ecke angesiedelt ist. Okay, da ist in Sachen Süße noch Luft nach „oben“. Schildes „N° 4“ legt da beispielsweise noch eine Portion oben drauf, dafür wartet der Dunhill „Flake“ mit einer sehr gut abgestimmten Würze auf. Und diese Kombination ist wunderbar, kann man nicht anders beschreiben!

Ich gebe es zu: Ich habe ein paar Füllungen gebraucht, bis mich dieser Flake so zu überzeugen wusste. Um so nachhaltiger und imposanter ist das mittelkräftige Geschmackserlebnis inzwischen. Sehr schmeichelnd und ausgeglichen, wirklich hervorragend. Von Raumnote brauchen wir hier nicht sprechen, ist halt naturnah. Hellgraue Asche und wenig Kondensat. Ein Flake, der durchaus sein Geld wert ist!

Mittwoch, 18. Juli 2012

G.L. Pease - Triple Play

Ähnlich seinem älteren „Bruder“, dem JackKnife Plug“, ist der „Triple Play“ von G.L. Pease ebenso ein echter „Männertabak“. Dieselbe Grundmischung, Virginias und Kentuckys in nicht geringen Mengen, allerdings mit einer Portion Perique. Diese kribbelt beim sog. Nosing schon in der Nase und macht lt. Hersteller aus diesem Tabak das, was der „JackKnife Plug“ hätte sein können oder werden sollen. 

 
Ein wirklich dunkler Tabakblock muss hier erst rauchfertig geschnitten werden. Das macht einem Plug-Fan Spaß, weiß er doch um diese Spezialität und welche Geheimnisse das Kraut in sich tragen kann, wenn es noch nicht zu früh vor dem Rauchgenuss an die Luft gelassen wird. Das geht mit dem „Triple Play“ auch gewohnt einfach, sanft lässt man die kleinen Cubes in den Kopf rieseln. Auch das Anzünden stellt überhaupt keine Probleme dar.

Doch dann geht es wieder los. Diese erdige Tabakechtheit, diese voluminöse Stärke, die eher zurückhaltende Süße des Virginias. Der Perique schafft allerdings wirklich eine Veränderung. Er macht den Plug runder und auch süffiger, somit für den gemeinen Virgina-Freak etwas leichter bekömmlich und nachvollziehbarer. Jetzt ahnt man viel mehr, welche Spezialität hier vor einem liegt, bzw. sich im Kopf befindet und gemütlich glimmt. Nehmt einen kleinen Kopf, sonst wird es schnell zu viel!

Es dürfte sehr schnell klar sein: Hier ist ein gehöriges Maß an Nikotin im Spiel. Es ist ebenfalls ein Tabak für die Nische, was nicht nur daraus resultiert, weil es sich um einen Plug handelt. Sondern hier sind die ganz besonderen Liebhaber gefragt, die, die auf „starker Tobak“ stehen. Der hinzugefügte Perique macht den „Triple Play“ zugänglicher als der, für meine Begriffe doch eher brachiale „JackKnife Plug“. Besondere Güte aus den USA ja, aber nur für Spezialisten! Check it out!

Rubrik: Politische Schmankerl

Hier ist mir wieder etwas "herrliches" aufgefallen. Ich zitiere den Generalsekretär der CDU Deutschland, Hermann Gröhe, von seinem Twitter-Account vom 17.07.2012:

"Habe heute morgen Angela Merkel zum Geburtstag gratuliert. Toll, was sie für unser Land leistet."

Dafür gibt es von mir ein dreifach donnerndes Helau!!!

Glenfarclas - 15 J


Speyside, 46 %, nicht gefärbt, nicht kühl gefiltert

Montag, 9. Juli 2012

Relaxing! Unterwegs in Bad Kreuznach ... + Glenmorangie - Quinta Ruban

Am Körnchen in Bad Kreuznach ein gemütliches Weißbier mit Pfeife...









Speyside, 46 %, nicht gefärbt, nicht kühl gefiltert

Donnerstag, 5. Juli 2012

DTM - Shamrock - Whiskey-Blend

Im Rahmen seiner Treasures Of Ireland-Serie bietet DTM recht interessante und unterschiedliche Tabake an. Der „Shamrock – Whiskey Blend“ ist eine Mischung aus hellen und dunkleren Virginias, dazu Black Cavendish, das Ganze ready rubbed. Weil das Wort „Whiskey“ in diesem Fall richtig geschrieben wurde, will einem „Irish Whiskey“ als Aroma glauben.

 
Jedenfalls strömt einem beim Öffnen ein süßlicher, irgendwie auch minziger Duft entgegen. Das Tabakbild ist für mich stimmig. Der „Shamrock“ will locker im Pfeifenkopf untergebracht werden und dann gibt es mit dem Anzünden auch überhaupt kein Problem.

 
Der „Shamrock“ outet sich sofort als Aromat, keineswegs zu heftig. An Zunge und Gaumen macht sich eine dezent alkoholische Note bemerkbar, sehr süßlich. Ist das der beworbene Löffel Honig? Wie üblich braucht dieser Tabak eine sanfte Behandlung beim Rauchen, ansonsten versinkt jeglicher Geschmack. Hat man dies im Griff, dann kann man sich an einem soliden Aromaten erfreuen, der ein nicht alltägliches Geschmackserlebnis darstellt und bis zum Ende durchhält. Allerdings muss man sich damit anfreunden, dass der „Shamrock“ etwas schwachbrüstig ist, von Nikotinpower keine Spur.

Es gibt Tabake, die sind für die Morgenstunden geradezu prädestiniert, andere sind es für den Abend. Der „Shamrock“ eignet sich für mich in den Nachmittagsstunden zu einer schönen Tasse Kaffee (ohne Zucker). Die Raumnote ist anwohnerfreundlich, da gibt es nichts zu meckern. Im Pfeifenkopf bleibt dunkle Asche übrig, Kondensat fällt nicht mehr als bei anderen aromatischen Tabaken an. Sollte man mal geraucht haben.

Relaxing! Unterwegs in meiner Heimatstadt Lüneburg...

Wer nach Lüneburg fährt, sollte es bei passendem Wetter nicht versäumen, auf einer der zahlreichen Ilmenau-Terassen gemütlich eine Pfeife zu rauchen und ein Glas Rotwein zu trinken. Die Ambiente stimmt, absolut!