Balvenie

Balvenie

Samstag, 28. Juli 2012

Dunhill - Flake

Dunhill, der Name verpflichtet! Immer der Gefahr ausgesetzt, möglicherweise mal nicht seinem Namen gerecht zu werden, werden hier immerhin € 12,50,- für 50 g Flake-Tobacco aufgerufen. Und das ist im Grunde genommen zu viel. Mittelbraun, durchsetzt mit wenigen hellen und auch dunkleren Tabakfasern, so sieht der Flake von Dunhill aus. Eine Augenweide, diese gepressten Quadrate. Aus der Dose riecht es süßlich, nach etwas Karamell“, eher die dänische Richtung.  

 
Die erste „Enttäuschungsbarriere“ überspringt dieser Tabak auch sehr souverän. Er ist nämlich weder zu trocken, noch zu feucht. Keine Scheibe klebt an der anderen. Und deswegen macht das Stopfen der Pfeife auch Freude. Selten geht das Knicken und Falten so einfach. Ganz leicht aufgezwirbelt und dann ein müheloses Anstecken.  

 
Der Dunhill „Flake“ geht nach meinem Empfinden sehr sanft mit dem Raucher um, sofort breitet sich die Virginia-Süße von einer ausgewogenen und qualitativ hochwertigen Pflanze an Zunge und Gaumen aus. Schnell wird klar, dass dieser Flake, auch wenn er sicherlich der naturnahen Richtung angehört, in der süßen Ecke angesiedelt ist. Okay, da ist in Sachen Süße noch Luft nach „oben“. Schildes „N° 4“ legt da beispielsweise noch eine Portion oben drauf, dafür wartet der Dunhill „Flake“ mit einer sehr gut abgestimmten Würze auf. Und diese Kombination ist wunderbar, kann man nicht anders beschreiben!

Ich gebe es zu: Ich habe ein paar Füllungen gebraucht, bis mich dieser Flake so zu überzeugen wusste. Um so nachhaltiger und imposanter ist das mittelkräftige Geschmackserlebnis inzwischen. Sehr schmeichelnd und ausgeglichen, wirklich hervorragend. Von Raumnote brauchen wir hier nicht sprechen, ist halt naturnah. Hellgraue Asche und wenig Kondensat. Ein Flake, der durchaus sein Geld wert ist!

Mittwoch, 18. Juli 2012

G.L. Pease - Triple Play

Ähnlich seinem älteren „Bruder“, dem JackKnife Plug“, ist der „Triple Play“ von G.L. Pease ebenso ein echter „Männertabak“. Dieselbe Grundmischung, Virginias und Kentuckys in nicht geringen Mengen, allerdings mit einer Portion Perique. Diese kribbelt beim sog. Nosing schon in der Nase und macht lt. Hersteller aus diesem Tabak das, was der „JackKnife Plug“ hätte sein können oder werden sollen. 

 
Ein wirklich dunkler Tabakblock muss hier erst rauchfertig geschnitten werden. Das macht einem Plug-Fan Spaß, weiß er doch um diese Spezialität und welche Geheimnisse das Kraut in sich tragen kann, wenn es noch nicht zu früh vor dem Rauchgenuss an die Luft gelassen wird. Das geht mit dem „Triple Play“ auch gewohnt einfach, sanft lässt man die kleinen Cubes in den Kopf rieseln. Auch das Anzünden stellt überhaupt keine Probleme dar.

Doch dann geht es wieder los. Diese erdige Tabakechtheit, diese voluminöse Stärke, die eher zurückhaltende Süße des Virginias. Der Perique schafft allerdings wirklich eine Veränderung. Er macht den Plug runder und auch süffiger, somit für den gemeinen Virgina-Freak etwas leichter bekömmlich und nachvollziehbarer. Jetzt ahnt man viel mehr, welche Spezialität hier vor einem liegt, bzw. sich im Kopf befindet und gemütlich glimmt. Nehmt einen kleinen Kopf, sonst wird es schnell zu viel!

Es dürfte sehr schnell klar sein: Hier ist ein gehöriges Maß an Nikotin im Spiel. Es ist ebenfalls ein Tabak für die Nische, was nicht nur daraus resultiert, weil es sich um einen Plug handelt. Sondern hier sind die ganz besonderen Liebhaber gefragt, die, die auf „starker Tobak“ stehen. Der hinzugefügte Perique macht den „Triple Play“ zugänglicher als der, für meine Begriffe doch eher brachiale „JackKnife Plug“. Besondere Güte aus den USA ja, aber nur für Spezialisten! Check it out!

Rubrik: Politische Schmankerl

Hier ist mir wieder etwas "herrliches" aufgefallen. Ich zitiere den Generalsekretär der CDU Deutschland, Hermann Gröhe, von seinem Twitter-Account vom 17.07.2012:

"Habe heute morgen Angela Merkel zum Geburtstag gratuliert. Toll, was sie für unser Land leistet."

Dafür gibt es von mir ein dreifach donnerndes Helau!!!

Glenfarclas - 15 J


Speyside, 46 %, nicht gefärbt, nicht kühl gefiltert

Montag, 9. Juli 2012

Relaxing! Unterwegs in Bad Kreuznach ... + Glenmorangie - Quinta Ruban

Am Körnchen in Bad Kreuznach ein gemütliches Weißbier mit Pfeife...









Speyside, 46 %, nicht gefärbt, nicht kühl gefiltert

Donnerstag, 5. Juli 2012

DTM - Shamrock - Whiskey-Blend

Im Rahmen seiner Treasures Of Ireland-Serie bietet DTM recht interessante und unterschiedliche Tabake an. Der „Shamrock – Whiskey Blend“ ist eine Mischung aus hellen und dunkleren Virginias, dazu Black Cavendish, das Ganze ready rubbed. Weil das Wort „Whiskey“ in diesem Fall richtig geschrieben wurde, will einem „Irish Whiskey“ als Aroma glauben.

 
Jedenfalls strömt einem beim Öffnen ein süßlicher, irgendwie auch minziger Duft entgegen. Das Tabakbild ist für mich stimmig. Der „Shamrock“ will locker im Pfeifenkopf untergebracht werden und dann gibt es mit dem Anzünden auch überhaupt kein Problem.

 
Der „Shamrock“ outet sich sofort als Aromat, keineswegs zu heftig. An Zunge und Gaumen macht sich eine dezent alkoholische Note bemerkbar, sehr süßlich. Ist das der beworbene Löffel Honig? Wie üblich braucht dieser Tabak eine sanfte Behandlung beim Rauchen, ansonsten versinkt jeglicher Geschmack. Hat man dies im Griff, dann kann man sich an einem soliden Aromaten erfreuen, der ein nicht alltägliches Geschmackserlebnis darstellt und bis zum Ende durchhält. Allerdings muss man sich damit anfreunden, dass der „Shamrock“ etwas schwachbrüstig ist, von Nikotinpower keine Spur.

Es gibt Tabake, die sind für die Morgenstunden geradezu prädestiniert, andere sind es für den Abend. Der „Shamrock“ eignet sich für mich in den Nachmittagsstunden zu einer schönen Tasse Kaffee (ohne Zucker). Die Raumnote ist anwohnerfreundlich, da gibt es nichts zu meckern. Im Pfeifenkopf bleibt dunkle Asche übrig, Kondensat fällt nicht mehr als bei anderen aromatischen Tabaken an. Sollte man mal geraucht haben.

Relaxing! Unterwegs in meiner Heimatstadt Lüneburg...

Wer nach Lüneburg fährt, sollte es bei passendem Wetter nicht versäumen, auf einer der zahlreichen Ilmenau-Terassen gemütlich eine Pfeife zu rauchen und ein Glas Rotwein zu trinken. Die Ambiente stimmt, absolut!









Dienstag, 3. Juli 2012

Butera - Kingfisher

Von einem guten Pfeifenfreund habe ich den Butera „Kingfisher“ aus den USA bekommen, leider in Deutschland nicht erhältlich und ich weiß jetzt auch nicht, ob unsere Freunde in der Schweiz diesen Tabak in ihrem Land erwerben können. Der Blender dieser Virginia-Burley-Perique-Kombination ist J.F. Germain & Sons. In den USA ist dieser Tabak sowohl im Bulk, als auch in der Dose erhältlich.  

 
Ich habe den Stoff im Beutel. Bei bloßer Betrachtung handelt es sich um einen erstaunlich dunklen, appetitlich braunen Broken Flake, wobei teilweise auch längere Flakestücke vorhanden sind. Ein eher erdiger, sachlich unaufgeregter Duft schwillt einem entgegen. Wegen des uneinheitlichen Schnittbildes ist das Stopfen nicht ganz so einfach, da muss man sich etwas Zeit für nehmen, um die Pfeife adäquat zu befüllen.

Hat man die Pfeife gleichmäßig befüllt, ist das Anzünden überhaupt kein Problem. Und dann geht der Genuss los. Ich empfehle eine Pfeife ohne Filter, mittlere Kopfgröße. Sofort meldet sich der Virginia zu Wort, da ist vor allen Dingen auch etwas Zigarre wahr zu nehmen. Eine Art Wechselspiel, wobei sich in der Spitze der Perique mit etwas Spritzigkeit einmischt. Dazwischen erwischen den Konsumenten Schokoladentöne, ich denke, das dafür der verwendete Burley verantwortlich zeichnet.


Bis zur Hälfte der Füllung bewegt sich der „Kingfisher“ im mittelkräftigen Bereich, danach wird er stärker. Der Perique rollt das Feld von unten auf und dominiert nun in einigen Rauchsequenzen. Ein wahrlich erdiger Bursche. Ich erinnere mich, dass McClelland mit seinem „Dominican Glory Maduro“ einen ähnlichen Vertreter im Programm hat. Die Raumnote ist spürbar!

Fazit: Der „Kingfisher“ von Butera ist ein sehr gehaltvoller, nicht zu süßer Flaketabak. Etwas für Puristen. Das Bedauerliche ist, dass mir von den hier bei uns erhältlichen Tabaken kein Einziger bekannt ist, der mich im Bereich der dunkleren und auch stärkeren Tabake geschmacklich so überzeugt. Ein echter Leckerbissen und wirklich ein Tipp für alle Pfeifenraucher, die es naturnah mögen und in die USA reisen. Check it out!

Montag, 2. Juli 2012

Mac Baren - Dark Twist

Ich kann es schnell auf den Punkt bringen. Einer meiner Lieblingstabake. Mac Barens „Dark Twist“ duftet nach Schwarzbrot und ist lecker anzuschauen. Virginia-Cavendish-Curlys, dazwischen einzelnen Fäden, die sich hervorragend zum Anzünden eignen. Die einzelnen Scheiben haben einen Durchmesser von ca. 1,5 cm. 

 
Der Tabak ist wohl leicht aromatisiert, angeblich mit einem Honig-Aroma. Mit dieser Beschreibung habe ich mich schon bei der „Mixture – Scottish Blend“ schwer getan. Für mich ist das schlicht und einfach ein typisches Mac Baren-Aroma. Beim Stopfen achte ich darauf die Pfeife nicht bis zum Rand zu füllen, weil sich der „Dark Twist“ gerne aufbäumt. Für gewöhnlich nehme ich mir mehrere Scheiben, drehe sie in sich und stopfe sie dann in die Pfeife. Aufrubbeln würde ich diesen Tabak keinesfalls, die bereits genannten Fäden reichen für ein einfaches Anzünden vollkommen aus. 

 
Der Geschmack ist geschmeidig, man spürt ein dezentes Aroma, irgend wie süß-sauer. Ich zähle den „Dark Twist“ durchaus zu den naturnahen Tabaken. Die Pfeife will in Ruhe und gemütlich bedient werden, denn der „Dark Twist“ kann durchaus bissig werden. Ansonsten bietet er einen tadellosen Abbrand. Die Raumnote erscheint mir nicht erwähnenswert.

Auffällig ist, dass ich den „Dark Twist“ sowohl in kleinen als auch in großen Köpfen gerne rauche. Da ist eigentlich nur die zur Verfügung stehende Zeit entscheidend. Der Preis ist zudem als moderat zu bezeichnen. Ein Pouch für unterwegs geht immer und mindestens eine 100 g-Dose steht immer zu Hause zur Verfügung!

Sonntag, 1. Juli 2012

Relaxing! Die Ilmenauniederungen...

Ich war mal für ein paar Tage in Norddeutschland unterwegs...mal etwas anderes sehen und hören, abspannen. Die Ilmenauniederung lohnt sich hierfür!