Balvenie

Balvenie

Mittwoch, 30. Januar 2013

Mittwoch, 16. Januar 2013

Gawith & Hoggarth - Rum Flake

Im Geruch dezent und dann dahinter Gras, ein bisschen Honig... so empfindet mein Geruchssinn diesen Flake aus England. Ein herrlicher Anblick ist das schon, so dass ich kurzerhand dazu übergehe, mir eine Pfeife zu stopfen. Ein Virginia mit einer ordentlichen Portion Burley, dazu tragen Teile des Tabaks das Prädikat „dark-air cured“, was wohl auch zur Anhebung der Stärke beitragen dürfte. 

 
Das Anbrennen funzt problemlos, der Stoff ist bestens konditioniert. Sofort macht sich im Mund das Aroma breit. Irgendwie ein typisches „Gawith & Hoggarth-Lakeland-Aroma“. Ob es zusätzlich wirklich Rum ist? Keine Ahnung. Könnten auch Rosinen sein, ja sogar etwas Honig.

Mit fortschreitender Rauchdauer verliert dieser Flake etwas an Aroma, reiner Tabak tritt in den Vordergrund. Er wird nussig (Burley??). Und er wird zusehends stärker. Da ist ohne Frage ordentlich Nikotin vorhanden. Im Raum ist der „Rum-Flake“ deutlich feststellbar, wenn auch nicht unangenehm. Im Pfeifenkopf bleibt dunkelgraue Asche übrig.

Ruhig und mit Bedacht genossen ist der „Rum Flake“ mit seiner mindestens mittleren Stärke (zum Ende hin legt er noch eine Schippe drauf) eine gelungene Abwechslung, die man sich durchaus mal gönnen sollte. Bekommen kann man ihn auf alle Fälle über die Website von J.N. Barber.

Donnerstag, 10. Januar 2013

Van Rossem - Troost Slices

Das Schöne am Pfeiferauchen ist doch die Vielfalt, die sich einem offenbart. In Deutschland ist die Auswahl an Tabaken im Vergleich zu anderen Ländern wirklich noch groß(artig), da würden sich auch unsere Nachbarstaaten die Finger nach lecken. Nichtsdestotrotz habe ich jetzt einen Tabak in der Pfeife, den es bei uns (derzeit) leider (immer noch) nicht zu erwerben gibt. Sehr bedauerlich, wie ich finde. Aber zumindest in Holland sind die „Troost Slices“ von Van Rossem gut und reichlich zu bekommen. Und die Chance sollte man bei einem Besuch in den Niederlanden nutzen. Und wenn es nur dazu ist, mal etwas anderes auszuprobieren. Der Reihe nach:

Troost Slices“ sind fast drei Zentimeter breite Flakescheiben, sie sind mittel – dunkelbraun mit recht hellen Einfärbungen. Ein Virginia-Burley, die tatsächlichen Anteile innerhalb der Mischung können sich für mich ausschließlich auf den von mir festgestellten Geschmacksnuancen stützen. Dazu gleich mehr.


Die Flakescheiben sind ein bisschen feucht, ein bis zwei Stündchen bei Raumtemperatur tun dem Rauchopfer vor der Verkostung gut. Der Geruch in der Dose ist kräftig, da findet man Beeren, Pflaumen, aber auch Nuss und Schokolade. Dahinter erhascht man einen echten Tabakduft, so dass man sehr schnell versteht, dass es sich hierbei um einen (leicht) aromatisierten Flaketabak handelt. Ich muss feststellen, dass ich diesen Tabakduft bisher noch nirgends woanders so in dieser Art erschnuppert habe.

Nach dem Anzünden wird es zunächst etwas fruchtig am Gaumen, fast vollmundig, nicht sehr süß mit einer einzigartigen Würze. Für mich spricht das dafür, dass der Anteil von Burley recht hoch ist. Und auch hier komme ich zu der Feststellung, dass ich solch ein Aroma, wie es die „Troost Slices“ bieten, bisher noch nicht geraucht habe. Sehr interessant und abwechskungsreich!

Der Flake ist mittelstark, im Kopf hinterlässt die Mischung grau-weiße Asche. Bis zum letzten Krümel ist die Füllung bekömmlich und schmackhaft. Hersteller dieses Krauts ist lt. Dosenaufdruck schlicht und einfach die Scandinavian Tobacco Group, welches die bisherige Aussage, dass nämlich Orlik Hand anlegt, nicht widerspricht. Mein Tipp: Bei Gelegenheit unbedingt mal ausprobieren. Herzlichen Dank an Bernd, der mir für „nur“ € 7,75,- ein Döschen hat zukommen lassen.


Mittwoch, 9. Januar 2013

Beisetzung René Lehmann!

Liebe Pfeifenfreunde,

Frau Lehmann hat darum gebeten, den Termin der Beisetzung von René bekannt zu machen. Unser Pfeifenfreund wird am 25.01.2013, 09.30 Uhr, auf dem Friedhof am Krematorium Berlin-Wilmersdorf beigesetzt.

Anschrift:
Krematorium Wilmersdorf
Berliner Straße 81
10713 Berlin


Viele Grüße,
Jogi