Balvenie

Balvenie

Dienstag, 30. April 2013

Ab in den Mai!!!

Tonight.. full THIN LIZZY-Tribute show at Bernies Bluesbar, St. Goarshausen.


Samstag, 27. April 2013

Eine Neue von Bierchen!

Als der Pfeifenmacher Volker Bier umfangreiche Vorbereitungen für die Pfeifenmesse in Lohmar traf, da präsentierte er bei YT u.a. auch seine Werke, die er auf der Messe zum Verkauf anbot. Da stach mir eine rustizierte Pfeife ins Auge und ich bedauerte sofort, dass ich mir diese Pfeife nicht vor Ort sichern konnte. Einzig, was mich störte: Die Pfeife war aus Morta. Also nahm ich Kontakt zu Volker Bier auf und fragte ihn, ob er mir nach der Messe eine ähnliche Pfeife fertigt, allerdings sollte sie aus Bruyere sein. Das war natürlich kein Problem, hier ist sie. Volker hat sie sogar persönlich für mich gestempelt. Jetzt ist sie in der Tat schon mehr als ein Unikat!





Meine erste Roßmann!

Vor ein paar Wochen präsentierte Claas Roßmann bei YT eine neue Pfeife. Es war eine Fancy, die mir in ihrer Gestaltung außerordentlich gut gefiel. Einzig die Beizung und das verkündete "große" Füllvolumen war nicht so mein Ding. Aber: Nach dem ich schon so viel Gutes über die Pfeifen von Claas Roßmann gehört und gesehen hatte, entschloss ich mich dazu, seine weiteren Werke im Auge zu behalten. Und beim nächsten Video war es dann so weit. Ich hatte Glück und das neue Stück als einer der ersten gesehen. Sofort war klar: Die möchte ich haben. Und nun ist sie bei mir, eine fantastische Pfeife, die ich auch noch mal in einem Video vorstellen werde.






Jetzt aber... sorry!

Besonders beeinruckend war am 13.04. das Beavers in Miltenberg. Ein liebevoll gestalteter Club mit hunderen von alten, legendären Konzertplakaten, alten Schallplattencovern und Musikzeitschriften. Eine echte musikalische Zeitreise!




Freitag, 12. April 2013

Motzek - Strang Curly

In Sachen „Rope-Tobacco“ ist der Motzek Strang aus Kiel schon Pflicht. Das ist feinster Virginia, gefüllt mit etwas Burley und einer Prise Perique, was uns der Fachmann von der Ostsee bietet. So, wie ihn die alten Seefahrer schon lagerten, genau so kann man den Tabak bei Herbert Motzek erwerben. Obwohl das Fachgeschäft uns auch den Tabak bereits geschnitten anbietet, so empfinde ich den Strang als Ganzes einfach nostalgischer und puristischer. Ich mag diese Art der Vorbereitung, eine Zeremonie, ein Ritus!


Ganz nach Belieben, ganz nach eigenem Gusto schneidet man sich 2 – 3 Scheiben runter. Entweder als Ganzes in die Pfeife (als Curly), oder Knicken, oder klein schneiden. Alle Optionen sind offen. Was ich aber festgestellt habe, ist die Tatsache, dass dieser Tabak immer schmeckt. Nach dem leichten Entzünden (max. 2 Zündhölzer) dominiert der Virginia mit einer angenehmen Süße. Dieser Virginia ist gut gewählt, denn er lässt Spielraum für die Mitstreiter. Der Burley kann sich entfalten, der Perique kann etwas Würze ausspielen. Das Mischungsverhältnis stimmt, denn es kommt beim Raucher sehr rund und stimmig an.

Bitte etwas sachte ran gehen, der Tabak mag gerne Hitze entwickeln. Gurgeln ist allerdings nicht zu verursachen. Kondensat fast gleich null. Ganz helle Asche bleibt übrig, wenn der Motzek-Strang sanft und gemütlich glimmt. Schon früh am Morgen ist dieser Tabak der Genuss schlechthin. Er passt zu einem Kaffee, wie die Faust aufs  Auge,  obwohl er mittelstark ist. Eine typisch unaufgeregte Raumnote lässt den Tag mit guter Stimmung beginnen.

Was soll man sonst noch sagen? Jeder wirklich interessierte Pfeifenraucher wird früher oder später über Herbert Motzek stolpern. Und das im positiven Sinn. Denn das Pfeifenhaus in Kiel ist in Sachen naturnaher Tabake eine absolute Empfehlung. Insbesondere für Virginia-Fans, aber auch für Freunde der Kombinationen mit Latakia hält man dort so einiges bereit. Das Ganze gibt es dann auch noch zu verbraucherfreundlichen Preisen, so das dem Genuss nur wenig im Weg steht!

Mittwoch, 10. April 2013

Peter Heinrichs - Roll Cake u.a.

Mehr durch Zufall als durch bewusstes Aussuchen bin ich zu Peter Heinrichs „Roll Cake“ gekommen. Dieser Tabak hat es geschafft, mich immer mehr davon zu überzeugen, dass das Geschmacksempfinden beim Konsum von Rauchtabak auch von einer gehörigen Portion Subjektivität geprägt ist. Wie ich das meine? 


An bestimmten Tagen behaupte ich, dass der „Spun Flake N° 32“ aus dem Hause Pfeifen Schilde in Essen ein und derselbe Tabak wie der „Roll Cake“ von Peter Heinrichs in Köln ist. Und auch der „W.Ø. Larsen Selected Blend N° 32“ scheint sich ganz in der Nähe zu befinden. Mit hoher Wahrscheinlichkeit schlummern diese köstlichen Curly-Flakescheiben im Rahmen der vielen erhältlichen Haustabake auch noch woanders, natürlich unter einem anderen Namen, aber von demselben Hersteller. Und dann gibt es Tage, da halte ich mich für besonders schlau, in dem ich klitzekleine Unterschiede, lediglich Nuancen, festzustellen glaube. Nur wie und wo, das kann ich selten beschreiben. Alles subjektiv!

 
Fest steht allerdings, dass dieser Tabak nicht nur quadratisch, praktisch und gut ist. Das wäre untertrieben. Denn schon beim Öffnen der Dose umgarnt einen ein sahniger, leicht nach Karamell duftender Geruch. Einer der wenigen Tabake, bei dem das Wort Butterplätzchen vollkommen zutrifft. Leicht zu entnehmen, locker in sich zu knicken und zu falten, behutsam und leichtgängig in die Pfeife einzubringen, steht einem wahrhaft süßlichen Rauchgenuss kaum etwas im Wege.

Der langsame Abbrand und der angenehme Geruch im Raum bieten schon in einer kleinen Pfeife diesen cremigen, wirklich süßen Geschmack. Für mich ein idealer Begleiter zu einem doch eher bitteren Kaffee ohne Zucker (wegen der schlanken Linie). Anmerkung: Für mich ist es vollkommen unverständlich, dass so viele Pfeifenraucher als Begleitgetränk auf Tee schwören. Die Geschmäcker müssen wirklich unterschiedlich sein. :-)

Der „Roll Cake“ lässt in seiner Süße im letzten Fünftel etwas nach, aber auch das verzeiht man gerne, das ist eh nur marginal feststellbar. Diese gepressten Flakescheiben haben das Zeug zum sog. „All Day Smoke“, Virginiafans werden zumeist drauf stehen. Das dezente Aroma und die Darreichungsform ergeben mit den verarbeiteten Tabaken ein mehr als stimmiges Gesamtergebnis. Wieder mal ein Beweis dafür, dass man sich ohne Soße den Tag versüßen kann. 


Letzter Hinweis: Der „Spun Flake N° 32“ von Pfeifen Schilde dürfte bei freier Wahl wegen seines Preises unter den Genannten das Rennen machen!